Am diesjährigen Tag der Erde informierten die Mitglieder des Baobab e.V. mit einer Bilderwand über derzeit in Kamerun laufende Projekte. Außerdem konnte durch die Anwesenheit von Dr. Marthe Djuikom vom Nord-Süd-Partner Forum für erneuerbare Energien und ländliche Entwicklung durch die Internationale Solidarität e.V. Interessierte direkt Informationen bzgl. der politischen und wirtschaftlichen Situation in Kamerun erhalten. Zusätzlich wurde in Zusammenarbeit mit der freiberuflichen Künstlerin Claudia Wegener und eines Kasseler Künstlerpaares die Galerie G/// mit Audio- und Bildereindrücken von Sambesi-Radioprojekten in Simbabwe und Sambia vorgestellt. Mittels Live-Audio-Takes wurden Impressionen vom Tag der Er

    de während des Tages in ein Online-Radio übertragen. Standnachbarn waren der Miteinander für Menschen in Afrika e.V., die ebenfalls über das gemeinsam durchgeführte Projekt "Villageboom - Basisorganisation zur Nutzung von Solarlampen" berichteten. Wir danken allen Beteiligten für ihre Mithilfe, den Besucher und Besucherinnen für ihr Interesse. Wiedermal haben uns die vielen Impressionen und Projekte anderer Organisationen inspiriert. 

    Beitragsbild:Umwelthaus Kassel e.V.

    Afrika-Tag in Stuttgart 2018

    Am 17. März 2018 besuchten zwei Mitglieder des Baobab e.V. den Afrika-Tag 2018 "Der Marshall-Plan mit Afrika" in Stuttgart. Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der Baseler Mission Deutscher Zweig e.V. statt und eröffnete den Teilnehmenden Einblicke in die entwicklungspolitischen Zielsetzungen des BMZ durch ein Eröffnungsreferat von Dr. Joy Alemazung, der als Projektleiter bei Engagement Global arbeitet und gebürtiger Kameruner ist. Der Marshall-Plan mit Afrika wurde dabei anschließend sehr kontrovers diskutiert. Weitere Impulsvorträge folgten zur kirchlichen Partnerschaftsarbeit in Kamerun durch den Partnerschaftsreferenten der Baseler Mission Johannes Stahl und zur Ebola-Krise von Dr. med. Gisela Schneider, Direktorin des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission e.V. (Difam). Spannend bei letzterem Vortrag war es, die Konzepte "Community Aproach Framework" sowie die "ASSET"-Methode kennenzulernen mit den die Ebola-Krise in Dorfgemeinschaften und Communities nachhaltig gestoppt werden konnte.

    Länderworkshops zu Kamerun, Nigeria, Südsudan, Sudan und West-Afrika

    Feldbesuche und Projekteröffnungen in Kamerun

    Vom 27. Dezember bis 18. Januar 2018 reisten zwei Vorstandsmitglieder des Baobab e.V. in ländliche Gebiete in Kamerun um dort mit zivilen Organisationen und Basisgruppen zu sprechen. Besonders erfreulich war das Event zur Projekteröffnung des Solarlampen-Projektes "Villageboom", welches gemeinsam mit einer zur selben Zeit anwesenden, vierköpfigen Reisegruppe des Kasseler Kooperationsvereins Miteinander für Menschen in Afrika e.V. sowie Mitarbeitern des IPEED-Institutes und einer lokalen Frauengruppe bestritten wurde. Überdies konnte eine Multiplikatoren-Fortbildung zur Förderung lokaler Kleinimkerei angestoßen werden. In einem ersten Workshop wurde dazu der Bau von Bienenkästen aus lokal verfügbaren Naturmaterialien an eine achtköpfige Gruppe junger Erwachsener durch einen lokal erfahrenen Imker vermittelt. Am Ende des Workshops waren die Teilnehmer überzeugt davon, dass Imkerei eine wirksame Aktivität zur Generierung von Einkommen, aber auch zur Steigerung von der Produktivität von Agrargebieten ist.

    Identifizierung von Qualifizierungsbedarf in der berufspraktischen Bildung

    Am 6. Dezember konnte Baobab e.V. einen Vortrag für Studierende der Sozialwissen-schaften im Rahmen des Soziologie-Seminars „Einführung in afrikanische Soziologien des Subsahara-Afrika-Raumes“ veranstalten. Dazu wurde der Referent E. Ametepeh aus Frankfurt gewonnen werden um seine Dissertation „Forest Transition Deficiency Syndrom“ vorzustellen und mit Bachelor- und Lehramtsstudierenden zu diskutieren. Herr Ametepeh beschäftigt sich angesichts der weltweiten Klimaproblematik mit der Frage, wie die Wälder Afrikas einen stärkeren Schutz erfahren können und untersuchte am Beispiel von Waldgemeinschaften in der Hochwaldzone von Ghana Möglichkeiten wie dortiger Lebensraum nachhaltig auch für zukünftige Generationen geschützt werden kann. Dabei ist eine zentrale Frage wie die lokale Bevölkerung einen stärkeren politischen Einfluss ausüben, aber auch eigene Maßnahmen ergreifen kann.

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