Am 6. Dezember konnte Baobab e.V. einen Vortrag für Studierende der Sozialwissen-schaften im Rahmen des Soziologie-Seminars „Einführung in afrikanische Soziologien des Subsahara-Afrika-Raumes“ veranstalten. Dazu wurde der Referent E. Ametepeh aus Frankfurt gewonnen werden um seine Dissertation „Forest Transition Deficiency Syndrom“ vorzustellen und mit Bachelor- und Lehramtsstudierenden zu diskutieren. Herr Ametepeh beschäftigt sich angesichts der weltweiten Klimaproblematik mit der Frage, wie die Wälder Afrikas einen stärkeren Schutz erfahren können und untersuchte am Beispiel von Waldgemeinschaften in der Hochwaldzone von Ghana Möglichkeiten wie dortiger Lebensraum nachhaltig auch für zukünftige Generationen geschützt werden kann. Dabei ist eine zentrale Frage wie die lokale Bevölkerung einen stärkeren politischen Einfluss ausüben, aber auch eigene Maßnahmen ergreifen kann.

    Am 25. Oktober und 11. November 2017 präsentierten zwei Mitglieder von Baobab e.V. aktuelle Projekte und Vorhaben Studierenden der Universität Kassel sowie Mitgliedern des KoBra-Netzwerkes, welches sich seit vielen Jahren für die Stärkung von Gemeinschaften in Brasilien einsetzt. Dabei waren beide Projektmärkte gut besucht und boten vielfache Gelegenheit, sich mit engagierten studentischen Initiativen in Bereichen wie Klimagerechtigkeit, Bildungsarbeit für kulturelle Vielfalt und anderen politischen Kontexten zu vernetzen und die Debatten der KoBra-Jahrestagung mitzuerleben.

    Am 29. und 30. September 2017 nahmen zwei Baobab-Mitglieder an der themenspezifischen Afrika-Tagung in Frankfurt teil. Ebenso nahm unser Gast Fred Obuo aus Ghana teil. Der Auftakt der Tagung wurde nach einem gescheiterten Skype-Versuch mit Prof. Felwine Sarr aus Dakar. Ökonom und Autor von "Afrotopia", durch einen sehr interessanten Impulsvortrag von Aziz Salmone Fall aus Kanada zu "Souveränität und organisiertes geopolitisches Chaos: die Umstrukturierung von äußeren Kräften in Afrika" eröffnet. Ebenso wurden musikalische Beiträge verschiedener Künstler geboten. Am Samstagmorgen wurde mittels Fishbowl-Diskussion und verschiedenen Vertretern zivilgesellschaftlicher Bewegungen in Afrika über die Zukunftsperspektiven und Herausforderungen des Kontinents diskutiert. Am Nachmittag besuchten die Baobab-Mitglieder den Workshop "Klimawandel - Wie geht Afrika damit um?". Dabei entstanden interessante Gespräche und Kontakte.

    Am 28. September 2017 sprachen in der Universität Kassel Baobab-Mitglieder mit dem ghanaischen Solarlampen-Verkäufer und dortigem Projektbetreuer Fred Ubuo aus Ghana über Herausforderungen und Visionen für einen Projekttransfer nach Kamerun. In dem Projekt "Villageboom" werden lichtstarke Solarlampen mit kleinen Solarpanels zum Laden von Lampen und Mobiltelefonen mit organisierten Frauengruppen in einem Mikrokredit-Mechanismus finanziert um nach einer viermonatigen Anschaffungsphase einerseits Kosten für fossile Brennstoffe in den Familienhaushalten zu reduzieren und andererseits um ländlichen Haushalten durch Licht Möglichkeiten zur Einkommensgenerierung (z.B. Schneiderarbeiten, Einzelhandel) auch in den Abendstunden nach 18:00 Uhr zu ermöglichen. Dies kann weitere positive Effekte nach sich ziehen, wie z.B. die Förderung von Organisation und Zusammenhalt unter Frauen in ländlichen Regionen, einen Beitrag zur Autonomie leisten und auch für Kinder in den Familien eine Möglichkeit darstellen unter besseren Bedingungen z.B. Hausaufgaben zu machen.

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