Förderung von erneuerbaren Energien in ländlichen Gebieten mit dem Forschungsnetzwerk FERDEDSI

Das "Forum Energies Renouvelables pour le Développement Durable par la  Solidarité  Internationale“ (kurz: FERDEDSI) ist ein Baobab-Partner in der frankophonen Region West-Kamerun. Dabei richtet das Forschungsnetzwerk seine Tätigkeiten darauf aus, die Verbreitung erneuerbarer Energiesysteme zur nachhaltigen Entwicklung ländlicher Gebiete in Kamerun im Rahmen von Pilotprojekten, verschiedenen Events und mit Bildungsmaßnahmen zur Ausbildung von lokalen Energie-Experten zu fördern. Zur Entwicklungsvision unseres Partners gehört, dass entwicklungsfördernde Projekte und Bildungsmaßnahmen an Selbstbestimmung und Eigenfinanzierung gekoppelt werden um daran anschließend vor Ort-Kapital erwirtschaftende Strukturen aufzubauen. Verschiedene Pilotprojekte, in denen der Bau und die Installation von Solar- und Pico-Hydro-Wasserkraftanlagen derzeit erprobt wird, können auf Anfrage vor Ort besichtigt werden. Baobab e.V. steht im kontinuierlichen Austausch mit Mitgliedern des Netzwerkes und vermittelt auf Anfrage lokale Kontakte und Möglichkeiten für Feldforschungen von Studierenden. Dies gilt ebenso für Aufenthalte und Besuche in anglophonen ländlichen Regionen.

Video "Erneuerbare Energien in Kamerun - Beispiel Pico-Hydro-Turbine": https://youtu.be/aUm4H9Wiyl4 

 

Förderung von Menschenrechts- und Aufklärungsarbeit mit der Organisation APPPHAK

Die "Vereinigung zur Förderung von Menschen mit Behinderungen, Alten und Waisen in der Gemeinde von Kouoptamo" (französisch: Association pour la promotion et protection des personnes handicapées, agées et orphelins de l’arrondissement de Kouoptamo, kurz APPPHAK) ist eine ländliche soziale Vereinigung in West Kamerun, welche einen wichtigen Beitrag zur lokalen Entwicklung, in der Gemeinde von Kouoptamo leistet. Übergeordnete Arbeitsschwerpunkte sind die Verbesserung der lokalen Lebensbedingungen und die Förderung des sozio-ökonomischen Wohlergehens für Menschen mit Behinderungen und Waisen sowie für diese marginalisierte Gruppen nachhaltige Angebote der beruflichen Ausbildung zu gestalten. Hierbei engagiert sich die Vereinigung für die Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderungen, für Aufklärung und solidarisches Wirtschaften mit Gemeinschaftsfeldern um lokal Armut zu bekämpfen. Im Rahmen eines Projektes zur staatlichen Registrierung von Kindern der Gemeinde konnten im Laufe der vergangenen Jahre mehr als 1800 Geburtsurkunden für Kinder, welche bis dahin keine eigene Nationalität besaßen, nachträglich ausgestellt werden. Dies ermöglicht diesen Kindern zumindest rein rechtlich z.B. die Möglichkeit, eine weiterführende Schule nach der Grundschule zu besuchen. Die Vereinigung zählt derzeit 375 Mitglieder, unterhält ein Bildungszentrum für berufliche Schulungen und engagiert sich für eine biologisch-nachhaltige und kommunale Agrarwirtschaft.

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